Geschichte des Bergwerks

Der Beginn des Kupferbergbaues in Düppenweiler geht aus einer Urkunde des Herrn von Hagen zur Motten von 1776 hervor, in der es heißt: "Das Düppenweiler Kupferbergwerk ist von einem Innwohner daselbsten Nahmens Junkmann mit dem Pflug an dem Weltersberg anno 1723 gefunden worden."

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Etwa ab 1725 wird der Wallone Remacle de Hauzeur als Betreiber des Bergwerkes erwähnt. Unter seiner Leitung entstand der größte Teil der heute durch alte Risse bekannten Bergwerksanlage. Wegen des weitgehenden Auskeilens der Erzgänge und eines Rechtsstreites über die Abbaurechte in Düppenweiler wurde der Grubenbetrieb gegen 1735 stillgelegt. Mehrere Abbauperioden in den folgenden Jahrzehnten (1757 Herren von Hagen und Jean de Dauphiné, 1769 Baron Franz Georg von Zandt und der Franzose de Gersonne, 1772-1778 de Gerin, 1786-1789 F.J.Odelin) brachten nicht die Wiederholung des Anfangerfolges unter Hauzeur.

Auch die letzten beiden Versuche durch die Dillinger Hütte (1824-1828 und 1915-1916) waren nur mäßig erfolgreich, so dass der Abbaubetrieb nunmehr endgültig eingestellt wurde.

Die Kupfergrube zu Düppenweiler im 18. Jahrhundert?

Nein, das sind Zeichnungen von Heinrich Groff aus dem Buch „LA MINE, MODE D’EMPLOI“ (Gallimard 1992), die das Kupferbergwerk östlich von Saint-Dié (Elsass) illustrieren.

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