Stimmungsvolle und bewegende Momente bei der Mettenschicht am Kupferbergwerk

Dem Wetter getrotzt haben sich hunderte Besucher auf den Weg gemacht, um der Bergleute letzte Jahresschicht-Feier an der Barbarakapelle im spärlich beleuchteten Grubenwald von Düppenweiler mitzuerleben.

Sie haben es nicht bereut. Rechtzeitig hat der Himmel die Schleusen geschlossen ("Da hat Blandine mal wieder geholfen", wie Werner Kockler sichtlich erleichtert anmerkte) und die spürbaren Übernullgrade ließen sich auch gut aushalten. Dabei war es diesmal die kürzeste Mettenschicht (35 Minuten) seit der ersten im Jahr 1995. Das war vor allem der prägnanten und kurzweiligen Bergpredigt von Bundesminister Peter Altmaier "geschuldet". Vor seiner Rede konnte er nach dem steilen Anstieg zur Kapelle noch ein paar Minuten verschnaufen, denn zuvor gab es noch Lieder  von den Bergsängern (bewegend vor allem das Lied „Glückauf dem Bergmannsstand“ vor Gerhard Rabe), Musik vom "Bläsercorps mittleres Primstal", Gebete von der Bergparade und den Segen von Pastor Wolfgang Goebel.
Peter Altmaier ist am Kupferbergwerk immer ein gern gesehener Gast. War er doch bereits in den Anfangsjahren des Besucherbergwerks schon hier, um den Aktivisten des Vereins Mut zuzusprechen. Obwohl es ja nicht so kalt wie im letzten Jahr war, hat der Minister ganz schnell "das Eis gebrochen" und die Herzen der Barbarapilger mit viel Selbstironie im Sturm erobert. Seine zentrale Botschaft war sein Bekenntnis und sein fester Glaube an eine Zukunft mit zeitgemäßer industrieller Wertschöpfung. Die Froschlampe, die er als Geschenk erhielt, soll ihm und der Bundesregierung gelegentlich Erleuchtung bringen, wie Werner Kockler süffisant anmerkte. Und Altmaier, nicht auf den Mund gefallen, versprach die Lampe in die nächste Kabinettsitzung mitzunehmen. Im Fernsehen könne man dann ja verfolgen, welchem Kollegen er das Licht hingestellt habe. Der Protokollführer vermerkt hier: Mächtiges Lachen und viel Applaus.
Da werden sich die Bergprediger in den kommenden Jahren anstrengen müssen. Hat sich doch wieder gezeigt, dass bei aller Routine, die der Verein mit dieser Veranstaltung mittlerweile hat, die Bergpredigt eine zentrale Stelle einnimmt.

Nach der Mettenschicht strömten die Besucher in Scharen zur Kulturwiese vor den beiden Hüttengebäuden, um noch bis spät in den Abend die einmalige Atmosphäre hier in Düppenweiler bei Glühwein und  dergleichen zu genießen.

Viele Besucher kamen dann auch am Sonntag wieder hierhin. War doch das Wetter bei weitem nicht so schlecht wie vorhergesagt und es gab schon wieder einen prominenten Gast: der Heilige Nikolaus mit Geschenken für die Kleinsten.

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