Mettenschicht diesmal nur ein wenig anders

„Es gibt keinen Grund, einen Gottesdienst nicht zu veranstalten“. So treffend formulierte der Vorsitzende des Historischen Kupferbergwerks Düppenweiler Werner Kockler die Begründung für die heurige Mettenschicht in der Pfarrkirche Sankt Leodegar.

Ganz nach den Hygienevorschriften des Bistums Trier wurde die stimmungsvolle Feier der Kupferbergleute gefeiert: Mit vorheriger Anmeldung, limitierter Teilnehmerzahl, mit Abstand und Masken, versteht sich. Für die Bergparade und die Bergsänger hatte der Vorsitzende eigens schwarze mit Schlägel und Eisen bestickte Masken geordert.
Mit starker Orgelregistrierung zum Harzer Bergmarsch zog die Bergparade in langer Prozession in die bis auf die Krippenfiguren schon weihnachtlich geschmückte Pfarrkirche ein. Dazu intonierten die Bergsänger anschließend das Mettenschichtenlied -ein Muss zu Beginn jeder Mettschicht- und Pastor Wolfgang Goebel und Werner Kockler hießen die Besucher herzlich willkommen. Die Bergmannsgebete und die Fürbitten sind seit Jahren Frauensache (Ute Schmidt-Fuchs, Eva Groß und Karin Molter). Für die vorgesehene Bergpredigerin, -Finanz-staatssekretärin Wagner-Scheid musste kurzfristig absagen-   ergriff der Vorsitzende selbst das Wort. Es seien im Vorfeld der Mettenschicht auch Bedenken wegen der Pandemie geäußert worden, nach reiflicher Überlegung habe man sich aber für die Mettenschicht in der Pfarrkirche entschieden, so Kockler.
Dass dies eine gute und richtige Entscheidung war, wurde ihm im Nachhinein von allen Seiten bestätigt. Sein und unser aller Dank richtete der Vorsitzende dann auch an Pastor Wolfgang Goebel, den Pfarrverwaltungsratsvorsitzenden Michael Fritsch –er betätigte sich auch gekonnt als Trapp-Schläger zum Einzugs- und Schlussmarsch-, die Lektorinnen, die Fahnen- und Statueträger und nicht zuletzt an die Bergsänger, die unter strikter Einhaltung der Vorschriften die Lieder jeweils in Fünfergruppen intonierten.