Die Bergsänger des Kupferbergwerks Düppenweiler bereiten wieder musikalischen Weihnachtsgruß vor.

In diesem Jahr wird das Vokalensemble des Vereins wieder ein Weihnachtlied ins Netz stellen und damit alle Freunde des Kupferbergwerks zu Weihnachten grüßen. Nach“Stille Nacht“ im vergangenen Jahr soll diesmal das Weihnachtslied "O du fröhliche" (Satz: Hans Lang) das Weihnachts-Video ins Netz gestellt Werden. Die Tonaufnahmen hat Dirk Wilhelm (Sohn von unserem Aktiven  Karl-Rudi Wilhelm) mit uns bereits im vergangenen Dezember gemacht und bearbeitet. Das Video mit Foto der Mettenschicht des vergangenen Jahres wird Hermann-Josef Lang für uns bearbeiten. Wie in den letzten Jahren wird das Video dann erst ab Heilig Abend ins Netz gestellt.

Zur Mettenschicht (diesmal wegen der Corona-Pandemie in der Pfarrkirche) singen die Bergsänger  wie immer eines der zahlreichen Barbaralieder und erstmals auch aus besonderem Anlass (Corona-Pandemie) den Satz "Tröst die Bedrängten, Sankt Raphael" (von Walter Hensel). Sankt Raphael war seit dem Mittelalter der Schutzpatron der Pestkranken, der Reisenden, Bergleute und Apotheker. Neu im Repertoires haben die Bergsänger für die Mettenschicht auch das "Vater unser" von Hanne Haller (Satz: P.Thibaut/P.Schnur), das "Heilig, heilig" von Norbert Feibel und den Adventschoral "Veni, veni Emmanuel" (Satz: Jan Äke Hillerud)
Die 9 Bergsänger singen in der Regel vierstimmige Sätze.

Die derzeitige Besetzung (Tenor I: Walter Ewen, Hans-Josef Schweitzer; Tenor II: Erich Dilschneider, Dietmar Woll; Bass I: Günther Britz, Franz-Josef Muhm, Detlev Woll; Bass II: Ewald Preuß, Erhard Seger) besteht  seit 2013. Die Bergsänger haben sich insbesondere auf traditionelles bergmännisches Liedgut spezialisiert.

Davor wurde jeweils die Mettenschicht (seit 1995) mit kleiner und teils wechselnder Besetzung musikalisch gestaltet. Der Stamm der Sänger war bereits im Ensemble des ehemaligen Kultur- und Heimatvereins "Die Charmoniker", im Terzett 89 und davor im KHV-Quartett mit dabei. Insidern sind noch die Konzerte und insbesondere die humoristische Veranstaltung "Zores, Zoff un Zwiwwelsopp" im ehemaligen Dorfmuseum (bis 2005) in guter Erinnerung.
Unter den derzeitigen Beschränkungen ist es natürlich schwierig, die Chorproben zu gestalten. Das geschieht teilweise digital oder mit Abstand in der (kalten) Kirche zur Vorbereitung eines Auftritts dort.
Deshalb sehnen sich die Sänger danach, in den nächsten Monaten den geordneten Probenbetrieb wieder aufnehmen zu können. Denn alle neun Ensemblemitglieder sind nun mal leidenschaftliche Chorsänger.